Das Ende des Goldgierigen

Bienlein
Der letzte bambergische Verpflegverwalter hieß Matthias Bienlein und wurde von einer unersättlichen Gier nach Gold getrieben. Er schloss daher mit dem Teufel einen Pakt und verschrieb ihm seine Seele, wenn sich künftig alles, was er berühre, in Gold verwandle. Der Höllenfürst ging auf diese Forderung ein, weil er wusste, dass ihm sein Opfer dadurch viel schneller verfallen würde. Er hielt den Vertrag so genau ein, dass sogar die Speisen, die Bienlein zu sich nehmen wollte, bei jeder noch so kleinen Berührung sofort zu Gold wurden. Da man Gold bekanntlich nicht essen kann, musste Bienlein verhungern und die Seele gehörte dem Teufel.